EnBW richtete Bürgerfest für Gemeinde Klausdorf aus

Für die Grundsteinlegung war es zu spät, die Bauleute waren zu schnell, und das Richtfest wird in erst in 14 Tagen sein, so haben wir die Bürger der Gemeinde Klausdorf zu einem Bürgerfest eingeladen, sagte Dr. Werner Götz, Geschäftsführer der EnBW, Erneuerbare Energien, aus Stuttgart. Fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt den ganzen Tag und der Shantychor der Reriker Heulbojen sorgten für maritime, musikalische Umterhaltung.
Die EnBW plant vier Offshore Projekte in Nord- und Ostsee mit insgesamt 1200 Megawatt zu realisieren. EnBW Baltic 1 wird als erster kommerzieller Offshore-Windpark bereits Ende des Jahres ans Netzt gehen. 16 Kilometer vor der Küste werden die 21 Windkraftanlagen Strom für 50 000 Haushalte erzeugen. Die zukünftige Servicestation in Barhöft wird die Leitwarte und den Servicestützpunkt beherbergen. Von hier aus wird der operative Betrieb von EnBW Baltic 1 überwacht sowie Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorgenommen.
Am 21. Juli 2009 haben wir ein gemeinsames Gespräch geführt mit der Firma zum Bau einer Leitwarte und Servicerstation in Barhöft, zur Betreibung des Offshorewindparks EnBW Baltic 1 in der Ostsee, wo das Projekt in 15 Monaten umgesetzt sein sollte, so Bürgermeister Thomas Reichenbach rückblickend. War Landrat Ralf Drescher zu Anbeginn etwas skeptisch, begrüßt er doch die schnelle Realisierung des Projektes und die wirtschaftliche Ansiedlung. Als Tourismusland wird hier sowieso Wert auf erneuerbare Energien gelegt.
Abriss der beiden DDR Armeeblöcke und Aufbau der beiden Häuser gingen sehr zügig voran, wie Auftraggeber und Bürger registrierten. Als Landesförderer unterstützte Mathias Horn das Projekt, so Götz, der mit seinen Mitarbeitern schnell einen Draht zur Gemeinde und deren Vertretung gefunden hatte. Weil es bei EnBW Tradition ist den Karlsruher Sportclub zu unterstützen wollte er die Tradition gern hier im neuen Arbeitsgebiet fortsetzten und sponserte für den Klausdorfer Sportclub, beide nennen sich KSC, Sportjacken für die kühlere Jahreszeit.

Geschäftsleitung und Architektin Susanne Buntrock luden zu einem Besichtigungsrundgang in den Rohbau ein. Auf 600 Quadratmetern überbauter Fläche finden sich die Gewerbehalle und das Bürohaus. Beides zweigeschossig, mit einem Durchgangstrackt verbunden. Die Nutzfläche beträgt 760 Quadratmeter, wobei die Gesamtbruttofläche 960 Quadratmeter beträgt. Die Satteldächer werden mit dunklen Dachsteinen belegt, das Bürohaus wird ein rot verklinkerter Bau sein die Lagerhalle ein weißer Putzbau. Bis Dezember soll die Servicestation fertig sein, so Betriebsleiter des Offshore Windparks Michael Boll.
I.Engelbrecht






