Amt Altenpleen

Impressionen aus dem Amtsbereich

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Wettervorhersage

Aktuell Morgen
wolkenlos leichter Regen
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© Deutscher Wetterdienst | Ferienhaus Ostsee

Unser neuer Kollege sucht sein Zuhause!

 

Der neue Kollege

 

Gestern morgen zum Diensbeginn war er auf einmal da. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist er ein fleissiger Kollege. Und er hilft uns auch sehr. Deshalb hat er es sich auch verdient, den Feierabend bei seiner Familie zu verbringen. Wir wissen aber leider nicht, wer das ist. Wer also unseren neuen Kollegen vermisst, der meldet sich doch bitte bei uns. Das Büro in dem er arbeitet ist unter 038323 4590 zu erreichen. Bitte nicht wundern wenn sich jemand anders meldet. Wir glauben, er telefoniert nicht so gerne.

 

 

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass das Einwohnermeldeamt
am Donnerstag den 23.11.2017 und am Freitag den 24.11.2017 geschlossen bleiben muss.

Wir bedauern die Unannehmlichkeit.

 

 

Für die Entsorgung des Laubes von Bäumen die außerhalb des eigenen Grundstückes stehen, bekommt man von der Gemeinde Laubsäcke gestellt.
Diese Laubsäcke können beim zuständigen Gemeindearbeiter angefordert werden.

Die Säcke sind nur für die Entsorgung von Laub vorgesehen das von Bäumen, die auf nicht privatem Grund stehen, stammt. 
Laub von Bäumen auf privaten Grundstücken muss über die üblichen Wege (Kompostierung, Biotonne oder Abgabe bei entsprechenden Entsorgungsbetrieben) entsorgt werden.   

 

Kandidaten für Schöffenwahl gesucht

Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden in unseren Gemeinden Kramerhof, Preetz und Prohn jeweils 2 Personen und in den Gemeinden Altenpleen, Groß Mohrdorf und Klausdorf jeweils 1 Person, die am Amtsgericht Stralsund und Landgericht Stralsund als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. Die Gemeindevertretung und der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Vorpommern-Rügen schlagen doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Schöffen bzw. Jugendschöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.


Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 1.1.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.


Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.


Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.


Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.


Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben.


In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

 

Interessenten bewerben sich für das Schöffenamt in allgemeinen Strafsachen (gegen Erwachsene) bis zum 15.01.2018 beim Amt Altenpleen, Sachgebiet Bürgerdienste, Parkstraße 2, 18445 Altenpleen, (Tel.: 038323/459-11). Ein Formular kann von dieser Seite oder www.schoeffenwahl.de heruntergeladen werden.

Interessenten für das Amt eines Jugendschöffen richten ihre Bewerbung an das Jugendamt des Landkreises Vorpommern-Rügen, Carl-Heydemann-Ring 67, 18437 Stralsund
(Tel.: 03831/357-1853). Bewerbungsformulare können von der Internetseite des Amtes Altenpleen www.altenpleen.de oder www.schoeffenwahl.de heruntergeladen werden.

T. Thomas
Sachgebietsleiter Bürgerdienste

 

Bewerbungsformular - Jugendschöffe

Bewerbungsformular - Schöffe in Strafsachen